Das sind die Slammer des 6. Bonner Wein-Slams

Diese Weinfreunde treten beim 6. Bonner Wein-Slam am 28. Juni 2019 an:

Zur Kommunikation kam Thomas Kuhlow als Offizier der Bundeswehr. Nach einem Einsatz in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bundesministeriums für die Verteidigung in Berlin folgten Volontariate bei Radio, TV und BILD Zeitung in Berlin und ein Abendstudium als Public Relations Berater (DAPR). Nach beruflichen Stationen in Verwaltung und Politik wechselte er 2008 in die Industrie. Kommunikation ist für ihn Brücke zwischen Menschen und zu Themen. Wir sind gespannt, wie er diese Brücke zwischen dem Wein und dem Publikum schlagen wird!

Wilfried Lülsdorf ist ein Vollblutjournalist. Geboren auf der Sonnenseite des Rheins (in Beuel) hat er in Bonn studiert und als Wirtschaftsjournalist für WirtschaftsWoche, Stern, Forbes, Focus, impulse und die Verlagsgruppe Handelsblatt gearbeitet. Seit einem Jahr ist er Chefredakteur und Mitglied der Geschäftsführung bei der Agentur muehlhausmoers corporate communications gmbh. Lülsdorf ist verheiratet, hat zwei Söhne und zwei Enkel. Wein ist für ihn eine andauernde Entdeckungsreise: Keine Reise ohne Weinentdeckung. Beim Wein-Slam macht er mit, weil eine seine schönsten Entdeckungen mit anderen teilen möchte.

Magnus Knipp hat in Bonn und Köln studiert. Der Betriebswirt ist heute Leiter Controlling bei einem Logistik-Unternehmen in der Region. Privat engagiert er sich mit Gleichgesinnten beim „Bonn Betlehem Soccer Club“, der das Youth-Center der salesianischen Schule in Betlehem unterstützt. Durch sportliche Aktivitäten erhalten Kinder und Jugendliche die Chance zu Entwicklung und Ausbildung – unabhängig von Nationalität, Herkunft und Religion. Wie dieses Engagement auch mit Wein in Verbindung steht, erklärt er uns beim Bonner Wein-Slam.

Julian van Well ist gebürtiger Bonner und in Sankt Augustin/Meindorf aufgewachsen. Nach dem BWL-Studium an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg studiert er derzeit in Odense/Dänemark International Business and Marketing. Außerdem jobbt er in der Marketingabteilung eines Tochterunternehmens eines großen amerikanischen Flugzeugbauers. Der leidenschaftliche Tennisspieler hat eine Passion für Luftfahrt und Freude am Erkunden fremder Länder und Kulturen. Selbstverständlich stammt auch der Wein, den er beim Wein-Slam präsentieren wird, aus dem Ausland.

Der Wein-Slam ist schon fast ausverkauft! Die letzten Karten gibt es unter https://weinslam2019.eventbrite.de.

Fotos: privat

 

6. Bonner Wein-Slam am 28. Juni 2019

Wer entthront den amtierenden Bonner König der Wein-Slammer Peter Kespohl, der vergangenes Jahr den 5. Bonner Wein-Slam gewann? Diese Entscheidung fällt Ende des Monats im Podium 49.

Beim Bonner Wein-Slam am Freitag, 28. Juni 2019, treten wieder vier Slammer vor das Publikum, um es von einem Wein ihrer Wahl zu überzeugen.

Wir haben Vorträge erlebt, kleine Lesungen und Mitmachaktionen. Eins haben alle gemeinsam: Sie mögen Wein. Aber nicht Rebsorte, Oechslegrad, Alkoholgehalt oder Etikett entscheiden diesen Wettbewerb – was am Ende zählt, ist einzig das beste „Gesamtpaket“ aus Wein, Weinliebhaberin und Präsentation. Denn zuletzt bestimmt das Publikum mit allen seinen Sinnen, wer sich Bonns Weinslam-Champion nennen darf.

Los geht es um 19:30 Uhr. Karten kosten 27 Euro. Karten gibt es unter: https://weinslam2019.eventbrite.de

Foto: Volker Lannert

Im Juni wird doppelt geslammt

Mit dem Wein- und dem Winzer-Slam gibt es in Bonn gleich zwei besondere Formate, um Menschen und Wein zusammenzubringen. Im Juni wird sogar doppelt geslammt: Winzer und Weinfreunde steigen bei zwei Terminen in die Bütt.

Winzerslam mit Thomas Philipps, Philipps-Mühle. Foto: Volker Lannert

Der Bonner Winzer-Slam erleichtert die Kontaktaufnahme zwischen Publikum und Winzern – eine Art Wein-Speeddating also. Hier lernen Sie Winzer aus verschiedenen deutschen Weinbau-Regionen kennen. Der nächste Termin ist am Donnerstag, 6. Juni 2019 im Podium 49, Schloßstr. 49, 53115 Bonn.

Vertreten sind dieses Mal die Ahr, die Mosel, die Saar und die Pfalz. Vier Winzer stellen sich mit jeweils zwei besonderen Weinen vor und erzählen von ihrem Ringen um das beste Produkt, ihrer Leidenschaft und den Höhen und Tiefen des Winzerdaseins. Am Ende wird dann aber nicht abgestimmt, wie sonst bei Slams üblich, sondern die Besucher geben denjenigen Winzern ihre Kontaktdaten, in deren Verteiler sie aufgenommen werden und von denen sie mehr erfahren möchten. Auch besteht die Möglichkeit, Bestellungen aufzugeben – in der Regel zu besonderen Konditionen.

Tickets zu 27 Euro (Frühbucher: 23 Euro) gibt es unter: https://winzerslam2019.eventbrite.de

Peter Kespohl und Andreas Archut Foto: © Volker Lannert

Beim Bonner Wein-Slam am Freitag, 28. Juni 2019, treten wieder vier Slammer vor das Publikum. Wir haben Vorträge erlebt, kleine Lesungen und Mitmachaktionen. Eins haben alle gemeinsam: Sie mögen Wein. Aber nicht Rebsorte, Oechslegrad, Alkoholgehalt oder Etikett entscheiden diesen Wettbewerb – was am Ende zählt, ist einzig das beste „Gesamtpaket“ aus Wein, Weinliebhaberin und Präsentation. Denn zuletzt bestimmt das Publikum mit allen seinen Sinnen, wer sich Bonns Weinslam-Champion nennen darf. Los geht es um 19:30 Uhr. Karten kosten 27 Euro (Frühbucher: 23 Euro). Buchung unter: https://weinslam2019.eventbrite.de

Weinslam-Wanderpokal geht auf die „Schäl Sick“

Im vollbesetzten Podium 49 erlebten die Gäste einen unterhaltsamen und spannenden Abend mit interessanten Persönlichkeiten, leckerem Wein und vor allem guten Geschichten, die sich um beide rankten.

(v.l.) Hermann-Josef Borjans, Andreas Archut,, Joachim Beilfuß, Peter Kespohl und Annette Krapp. Foto: Volker Lannert

Kriminalpolizist Hermann-Josef Borjans nahm das Publikum mit auf eine Reise in das weit östlich gelegene Weinanbaugebiet Saale/Unstrut und präsentierte mit dem 2017er Hölder eine echte Rarität, da es von der nach Friedrich Hölderlin benannten Rebsorte in Deutschland heute nur noch wenig Anbaufläche gibt. Die meisten Weinstöcke des Hölders werden heute von der Winzervereinigung Freyburg/Unstrut umsorgt.

Was mit Wein am 11.10.18
© Volker Lannert
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Kulturvermittlerin Dr. Annette Krapp, die beruflich beim Arp-Museum in Rolandseck tätig ist, nahm die Teilnehmenden auf eine Zeit- und Weinreise in ihre Kindheit mit, in der sie mit ihrer Familie oft zu einem Weingut in Rheinhessen fuhr. Der Riesling vom Weingut Bernhard aus Frei-Laubersheim weckt noch heute Kindheitserinnerungen. Wein konserviert eben Erinnerungen!

Was mit Wein am 11.10.18
© Volker Lannert
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Joachim Beilfuß arbeitet bei der Deutschen Welle und hat sich darüber hinaus seit Jahren dem Wein verschrieben. Zuletzt ergriff er die Gelegenheit, eine kleine Weinhandlung in Bonn-Beuel zu übernehmen. Er begeisterte das Publikum mit einem Tavel aus dem Süden Frankreichs, eine, Rosé, der aus weißen und roten Trauben hergestellt wird. Sein Vortrag war ein Plädoyer für mehr Offenheit in Sachen Wein und weniger Schwarz-Weiß- und Schubladendenken.

Peter Kespohl und Andreas Archut Foto: © Volker Lannert

Mit einer Riesling-Spätlese aus dem Rheingau und Urlaubsgeschichten vom Rheinsteig und aus Skandinavien begeisterte Peter Kespohl sein Publikum. Der Pressesprecher (Deutsche Telekom) und Ortsvorsteher (Meindorf) erzählte er sehr bildhaft von den Erlebnissen, die er mit seiner Frau auf einer Geburtstags-Wandertour im Rheingau hatte. Aus Skandinavien hatten die passionierten Segler ein Rezept für Knäckebrot mitgebracht. Das das auch gut zu Rheingauer Riesling passt, davon konnte sich das Publikum dann persönlich überzeugen.

Cornelius Dirk sorgte beim Wein-Slam für volle Gläser. © Volker Lannert

Am Ende war der Abend nicht nur für den Slam-König ein Gewinn. Und der eine oder die andere ging zumindest mit dem Gedanken nach Hause, auch einmal beim Wein-Slam seinen/ihren Hut in den Ring zu werfen. wasmitwein.de nimmt jederzeit Bewerbungen von Slammern entgegen.

Das sind die Slammer des 5. Bonner Wein-Slams

Das Warten hat ein Ende! Am Donnerstag, 11. Oktober, findet der 5. Bonner Wein-Slam statt. Dieses Mal trauen sich drei Slammer und eine Slammerin, vor das Publikum zu treten – jede/r auf eigene Weise. Wir haben Vorträge erlebt, kleine Lesungen und Mitmachaktionen. Eins haben alle gemeinsam: Sie mögen Wein. Aber nicht Rebsorte, Oechslegrad, Alkoholgehalt oder Etikett entscheiden diesen Wettbewerb – was am Ende zählt, ist einzig das beste „Gesamtpaket“ aus Wein, Weinliebhaberin und Präsentation. Denn zuletzt bestimmt das Publikum mit allen seinen Sinnen, wer sich Bonns Weinslam-Champion nennen darf. Karten gibt es unter https://weinslam-no5.eventbrite.de.

Diese Mutigen steigen beim 5. Bonner Wein-Slam in die Bütt:

Annette Krapp (Baujahr 1966) lebt seit 1988 in Bonn und  seit 1995 in Friesdorf. Sie hat Kunstgeschichte, Städtebau und Neuere Geschichte in Aachen und Bonn studiert. Besonders die Architektur und Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart hat es ihr angetan. Nach jahrelanger Consulting-Tätigkeit als freie Kunsthistorikerin und dann als Kunstvermittlerin an verschiedenen Museen in Bonn und Köln übernahm sie schließlich vor einigen Jahren die Leitung  der Kunstvermittlung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

Der Kriminalbeamte Hermann-Josef Borjans (Jahrgang 1959 – ein Jahrhundertwein in Frankreich) ist Sprecher Kriminalprävention und Opferschutz im Bundesvorstand Bund Deutscher Kriminalbeamter. Er hat 38 Jahre Erfahrung im Polizeidienst, war Leiter des Kommissariats Vorbeugung und lange Jahre Dezernent für Technik im Polizeipräsidium Bonn. Seit November 2017 leitet er die Führungsstelle der mit 350 Polizisten größten Bonner Polizeiinspektion zu der auch u.a. die Bonner Innenstadt gehört. Da er sich ja mit Prävention gut auskennt, hat er einen besonderen Wein ausgewählt, den er  dem Publikum vorstellen wird.

Peter Kespohl (Jahrgang 1962) ist gelernter Nachrichtentechniker und arbeitet als Pressesprecher in der Unternehmenskommunikation der Deutschen Telekom, zu der er täglich erhobenen Hauptes auf seinem Dienst-E-Bike radelt. Der passionierte Wassersportler lebte lange Jahre in Kiel. Vielleicht wurde er auch deshalb 2013 zum Ortsvorsteher des von Deichen umgebenen Sieg-Dorfes Meindorf gewählt. Immerhin: Dort gehört die Eröffnung des traditionellen Weinfestes zu seinen vornehmsten Aufgaben.

  Seit 2003 arbeitet Joachim Beilfuß bei der Deutsche Welle – in der Reisekostenabrechnung. Einige Jahre später engagierte ihn die DW Akademie, wo er an Medienentwicklungs-Projekten für Länder des afrikanischen Kontinents mitwirkte. Heute hilft er bei der Digitalisierung der Direktion. Vor einigen Monaten ergriff Joachim die Chance, einen Weinhandel nebenberuflich zu übernehmen. Darauf hat er sich ein Jahrzehnt lang vorbereitet und sich zum Weinakademiker fortgebildet. Erste Erfahrungen als Sommelier sammelte er übrigens im Podium 49. Der Wein-Slam ist für ihn eine Art Homecoming.

Fotos: privat

Sie slammen wieder! Weinslam-Saison beginnt

Das Warten hat ein Ende! Nach Ostern beginnt wieder die Bonner Slam-Saison. Den Anfang macht der Bonner Wein-Slam am 25. April.

Dieses Mal trauen sich drei Slammer und eine Slammerin, vor das Publikum zu treten – jede/r auf eigene Weise. Wir haben Vorträge erlebt, kleine Lesungen und Mitmachaktionen. Eins haben alle gemeinsam: Sie mögen Wein. Aber nicht Rebsorte, Oechslegrad, Alkoholgehalt oder Etikett entscheiden diesen Wettbewerb – was am Ende zählt, ist einzig das beste „Gesamtpaket“ aus Wein, Weinliebhaberin und Präsentation. Denn zuletzt bestimmt das Publikum mit allen seinen Sinnen, wer sich Bonns Weinslam-Champion nennen darf.

5. Bonner Wein-Slam
Wann: Mittwoch, 25. April 2018
Ort: Podium 49, Schloßstraße 49, 53115 Bonn
Dauer: 19.30 bis 22.30 Uhr
Kosten: 25 Euro (ermäßigt 21 Euro)

Anmeldung und Buchung: https://weinslam-no5.eventbrite.de
Der Bonner Winzer-Slam verfolgt einen etwas anderen Ansatz als der Wein-Slam. Ziel ist hier die erleichterte Kontaktaufnahme zwischen Publikum und Winzern – eine Art Winzer-Speeddating also. Deshalb wird am Ende nicht abgestimmt, sondern die Besucher geben denjenigen Winzern ihre Kontaktdaten, in deren Verteiler sie aufgenommen werden und von denen sie mehr erfahren wollen.
 

Beim 2. Bonner Winzer-Slam lernen Sie wieder vier Weigüter aus verschiedenen Weinbauregionen kennen, darunter dieses Mal die Nahe, der Mittelrhein und die Pfalz. Die Winzer stellen sich mit einem besonderen Wein vor und erzählen von ihrem Ringen um das beste Produkt, ihrer Leidenschaft und den Höhen und Tiefen des Winzerdaseins.

2. Bonner Winzer-Slam
Wann: Donnerstag, 14. Juni 2018
Ort: Podium 49, Schloßstraße 49, 53115 Bonn
Dauer: 19.30 bis 22.30 Uhr
Kosten: 25 Euro (ermäßigt 21 Euro)

 Anmeldung und Buchung: https://winzerslam-no2.eventbrite.de
Der Vorverkauf für beide Events hat begonnen.

Das war der 4. Bonner Wein-Slam

Marketingexpertin Birgit Eschbach begeisterte das Publikum mit einem Bericht vom „Petit Médoc“, der Laufveranstaltung für Weinbegeisterte in Oberdollendorf, und einem rassigen Médoc im Glas. Alle Fotos: © Volker Lannert
Impressionen – Weinslam am 09.11.2017
© Volker Lannert
Impressionen – Weinslam am 09.11.2017
© Volker Lannert

Dr. Elisabeth Mettke heißt die Gewinnerin des 4. Bonner Wein-Slams! Die Biomedizinerin mit Science-Slam-Erfahrung ging im Podium 49 aufs Ganze und präsentierte einen Riesling aus dem Discounter – verbunden mit den neuesten Erkenntnissen aus der Forschung. Knapp war die Entscheidung am Ende doch wieder, und nur den Zählkünsten des Unparteiischen Wolfram Schmuck ist es zu verdanken, dass am Ende überhaupt jemand den leicht überdimensionierten Wanderpokal voller Weingummi und den künstlichen Lorbeerkranz entgegennehmen konnte.

Die strahlende Gewinnerin des 4. Bonner Wein-Slama
© Volker Lannert
Weinslam  © Volker Lannert

PR-Expertin Sonnhild Schretzmann nahm das Publikum mit auf eine Reise nach Burgund.
© Volker Lannert
Siegerehrung: Wolfram Schmuck überreicht Elisabeth Mettke ihre Trophäe. © Volker Lannert
Die Slammer des 4. Bonner Wein-Slams. © Volker Lannert
Reinhard Sentis stellte das „Kapittälchen“ vor, ein Ahrwein zugunsten des Bonner Münsters.
© Volker Lannert
Was mit Wein – Weinslam am 09.11.2017 © Volker Lannert

Das sind die Slammerinnen und Slammer des 4. Bonner Wein-Slams

Auch für die kommende Neuauflage des Bonner Wein-Slams haben wir wieder vier außerordentliche Persönlichkeiten gewinnen können, die für Euch in die „Bütt“ steigen. Freut Euch auf:

birgit
Birgit Eschbach. Foto: rheintoechter.com

Birgit Eschbach, Jahrgang 1966, ist gelernte Kommunikationswirtin und überzeugte Rheinländerin – genauer gesagt: Rhöndorferin. Mit ihrer im Schatten des Drachenfelses gelegenen Agentur Rheintöchter entwickelt sie Marketing-Konzepte und organisiert außergewöhnliche, nachhaltige Events und setzt damit große Marken, Unternehmen und Produkte in Szene. Warum also nicht auch mal einen Wein anpreisen? Da musste die nicht lange überlegen und nahm die Herausforderung Wein-Slam an.

Reinhard Sentis. Foto: Martin Magunia

Reinhard Sentis, Jahrgang 1975, hat katholische Theologie an der Universität Bonn studiert und leitet heute die Stabsstelle Kommunikation des katholischen Stadtdekanats Bonn. Seit über 10 Jahren ist er dessen Pressesprecher. Das Bonner Münster stets ins rechte Licht zu rücken, liegt dem Social-Media-Aficionado besonders am Herzen. Dazu nutzt er kreative Mittel, auch solche, die mit Rebensaft gefüllt sind. Jedes Jahr füllt ein Winzer aus der Region fürs Bonner Münster neue Fundraising-Weine der „Stiftslese“ zugunsten der Sanierung der Münsterkirche ab, die Sentis dann kommunikativ vermarktet. So können sich die Bonner ihr Münster quasi „schön saufen“. Da machen wir natürlich mit!

Sonnhild Schretzmann. Foto: privat

Sonnhild Schretzmann erblickte 1945 kurz vor Kriegsende das Licht der Welt. Aus Böhmen stammend, mussten ihre Eltern damals die Heimat verlassen. Nach einer Schulzeit im deutschen Osten studierte sie Germanistik, machte einen Abschluss als Diplomgermanistin und wurde Assistentin für Klassische Literatur an der Berliner Humboldt-Uni. Nach der Wende arbeitete Schretzmann als Wissenschafts-Journalistin unter anderem für den Verlag Gruner & Jahr. Seit 1999 lebt sie „der Liebe wegen“ in Bonn, wo sie ein Jahrzehnt lang Pressesprecherin des Senior Experten Service war. Im „Unruhestand“ engagiert sie sich ehrenamtlich als Vorsitzende des Colloquium Humanum der Damen. Daneben bleibt noch etwas Zeit für Reisen und die Mitwirkung im Bonner Medien-Club.

Dr. Elisabeth Mettke

Die Biomedizinerin Dr. Elisabeth Mettke, Jahrgang 1985, hat Biologie und Lebenswissenschaften in Berlin studiert, bevor sie nach Stationen am Robert-Koch-Institut und der Universität Oxford zur Promotion an die Universität Bonn kam. Inzwischen ist sie verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitarbeit des Bonner Exzellenzclusters ImmunoSensation. Mettke verfügt über Slam-Erfahrung: Als Science Slammerin stand sie wiederholt auf der Bühne, um über ihre Forschung zu sprechen. Dabei ging es allerdings nicht um Wein, so dass der 4. Bonner Wein-Slam für sie eine Premiere ist.

4. Bonner Wein-Slam am 9. November 2017

Im November geht es wieder rund im Podium 49: Der Bonner Wein-Slam geht am Donnerstag, 9. November, in seine vierte Runde.

Der Rheinländer weiß: Zwei Mal ist Tradition, aber was man zum dritten Mal macht, das ist Brauchtum! Und beim vierten Mal? Weltkulturerbe!

Auch dieses Mal haben wir vier Slammer – genauer gesagt: drei Slammerinnen und einen Slammer – gefunden, die sich trauen, vor das Publikum zu treten, um es für einen ganz besonderen, persönlich ausgewählten Wein zu begeistern.

Jeder macht das auf seine Weise. Wir haben Vorträge erlebt, kleine Lesungen und Mitmachaktionen. Eins haben sie gemeinsam: Sie mögen Wein. Aber nicht Rebsorte, Oechslegrad, Alkoholgehalt oder Etikett entscheiden diesen Wettbewerb – was am Ende zählt ist einzig das beste „Gesamtpaket“ aus Wein, Weinliebhaber und Präsentation. Denn zuletzt bestimmt das Publikum mit allen seinen Sinnen, wer sich als erster Bonns bester Wein-Slammer nennen darf.

4. Bonner Wein-Slam
Donnerstag, 9. November 2017, 19:30 Uhr im Podium 49, Schloßstr. 49, 53115 Bonn

Seid dabei! Tickets gibt es wie immer bei Eventbrite:
https://vierter-bonner-weinslam.eventbrite.de

 

Die Damen begeistern beim 3. Bonner Wein-Slam

Das Podium 49 bietet das ideale Ambiente für den Wein-Slam.
Das Tableau des Abends (v.l.): Vera Raths, Claudia Severin, Barbara Lechner und Brigitte Schenkel.
Brigitte Schenkel begeisterte mit Rosé-Sekt und spritzig vorgetragenen Geschichten aus ihrem Berufsleben.
Vera Raths brach als Genussbotschafterin eine Lanze für die Sinnlichkeit des Weins.
Hausherr Ralf Karabasz und Wolfram Schmuck vom Bonner Spendenparlament überwachten den ordnungsgemäßen Abstimmungsvorgang.
Ralf Karabasz informiert über die Angebote des Podiums 49.
Das Publikum des Wein-Slams: junge und gereifte Weinfreunde amüsierten sich prächtig.
Claudia Severin berichtete von einem experimentellen Besuch an der Mosel.

Das gab es noch nicht: Rein weiblich besetzt war das Tableau beim 3. Bonner Wein-Slam im Podium 49. Am Ende gewann die Bonner Kommunikationsberaterin Claudia Severin mit knappem Vorsprung vor ihren drei Mitbewerberinnen, die ebenfalls viel Anerkennung ernteten.

Am Freitagabend hatten rund 60 Besucher die Qual der Wahl: Vier Weinliebhaberinnen präsentierten sich und einen Lieblingswein. Am Ende kam es zur Abstimmung – die passenderweise mit Korken und Weinkühlern vollzogen wurde. Die Entscheidung fiel dann auch um Korkenbreite. Den anderen drei Slammerinnen zollte das Publikum mit frenetischem Beifall Respekt.

Claudia Severin überzeugte das Slam-Publikum mit einem Erlebnisbericht von der Mosel, wo sie den Riesling Hochgewächs feinherb vom Weingut Anton Hammes in Alken entdeckte. Ganz nebenbei warb die Trainerin mitt ihrem Vortrag dafür, dass Paare sich auf Experimente einlassen; auch ihr Besuch an der Mosel ging auf ein solches Experiment zurück.

Die medizinisch-technische Assistentin Brigitte Schenkel begeisterte ihr Publikum mit dem Rosé-Sekt namens „Hand in Hand“ von Meike Näkel und Markus Klumpp und Episoden aus ihrer spannenden Tätigkeit in der Kinderwunsch-Abteilung der Uni-Frauenklinik.

Die Bad Honneferin Vera Raths nahm das Publikum mit auf eine Geschmacksreise in die Gascogne und warb dafür, Wein nicht nur als Genussmittel, sondern auch als Erinnerungsspeicher zu nutzen – etwa für besondere Ereignisse, Landschaften und Begegnungen, die wieder wach werden, wenn der damit verbundene Wein erneut die Geschmacksknospen benetzt.

Einen musikalischen Akzent setzte die aus der Steiermark stammende Bonner Musikerin Barbara Lechner, die nicht nur mit einem exzellenten Zweigelt

Die aus Österreich stammende Musikerin Barbara Lechner begeisterte mit Stimme, Gitarre und Rotwein aus ihrer Heimat.

vom Weingut Kummer begeisterte, sondern eine heimische Weise auf ihrer Gitarre spielte und das Publikum zum Mitsingen, -jodeln und -pfeifen animierte. Das Publikum dankte es ihr mit einem begeisterten Applaus.

Hausherr Ralf Karabasz und der Moderator und Gastgeber Dr. Andreas Archut zogen am Ende eine positive Bilanz: Der Wein-Slam wird weitere Folgen haben! Im Juni ist ein „Winzer-Slam“ mit einem etwas anderen Format geplant. Im September soll es dann wieder den bewährten Bonner Wein-Slam mit neuer Besetzung geben.

Alle Fotos: Barbara Frommann