Sommer-Highlight: Brot und Wein mit Max Kugel

Brot und Wein – das gehört zusammen! Jedes für sich genommen eröffnet schon eine Welt von Geschmack und Aromen, aber in Kombination sind beide wirklich wunderbar, vor allem, wenn beide aus besten Zutaten mit Leidenschaft und größter handwerklicher Sorgfalt bereitet worden sind.

Am Dienstag, 16. Juli 2019, um 19:30 Uhr findet unser Sommer-Highlight statt.

Max Kugel. Foto: privat

Mit der tatkräftigen Unterstützung des bekannten Bonner Brot-Bäcker Max Kugel werden wir uns auf eine kulinarisch-önologische Entdeckungsreise begeben. Moralische Unterstützung erhalten wir von dem evangelischen Pressepfarrer Joachim Gerhardt, der Gedanken zu den spirituellen Aspekten des Traumpaars Brot und Wein beisteuern wird.

Anmeldungen nehmen wir wie immer über Eventbrite entgegen: https://brotundwein2019.eventbrite.de
(Ticket regulär 36 Euro, Frühbucher 32 Euro)

Das sind die Slammer des 6. Bonner Wein-Slams

Diese Weinfreunde treten beim 6. Bonner Wein-Slam am 28. Juni 2019 an:

Zur Kommunikation kam Thomas Kuhlow als Offizier der Bundeswehr. Nach einem Einsatz in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bundesministeriums für die Verteidigung in Berlin folgten Volontariate bei Radio, TV und BILD Zeitung in Berlin und ein Abendstudium als Public Relations Berater (DAPR). Nach beruflichen Stationen in Verwaltung und Politik wechselte er 2008 in die Industrie. Kommunikation ist für ihn Brücke zwischen Menschen und zu Themen. Wir sind gespannt, wie er diese Brücke zwischen dem Wein und dem Publikum schlagen wird!

Wilfried Lülsdorf ist ein Vollblutjournalist. Geboren auf der Sonnenseite des Rheins (in Beuel) hat er in Bonn studiert und als Wirtschaftsjournalist für WirtschaftsWoche, Stern, Forbes, Focus, impulse und die Verlagsgruppe Handelsblatt gearbeitet. Seit einem Jahr ist er Chefredakteur und Mitglied der Geschäftsführung bei der Agentur muehlhausmoers corporate communications gmbh. Lülsdorf ist verheiratet, hat zwei Söhne und zwei Enkel. Wein ist für ihn eine andauernde Entdeckungsreise: Keine Reise ohne Weinentdeckung. Beim Wein-Slam macht er mit, weil eine seine schönsten Entdeckungen mit anderen teilen möchte.

Magnus Knipp hat in Bonn und Köln studiert. Der Betriebswirt ist heute Leiter Controlling bei einem Logistik-Unternehmen in der Region. Privat engagiert er sich mit Gleichgesinnten beim „Bonn Betlehem Soccer Club“, der das Youth-Center der salesianischen Schule in Betlehem unterstützt. Durch sportliche Aktivitäten erhalten Kinder und Jugendliche die Chance zu Entwicklung und Ausbildung – unabhängig von Nationalität, Herkunft und Religion. Wie dieses Engagement auch mit Wein in Verbindung steht, erklärt er uns beim Bonner Wein-Slam.

Julian van Well ist gebürtiger Bonner und in Sankt Augustin/Meindorf aufgewachsen. Nach dem BWL-Studium an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg studiert er derzeit in Odense/Dänemark International Business and Marketing. Außerdem jobbt er in der Marketingabteilung eines Tochterunternehmens eines großen amerikanischen Flugzeugbauers. Der leidenschaftliche Tennisspieler hat eine Passion für Luftfahrt und Freude am Erkunden fremder Länder und Kulturen. Selbstverständlich stammt auch der Wein, den er beim Wein-Slam präsentieren wird, aus dem Ausland.

Der Wein-Slam ist schon fast ausverkauft! Die letzten Karten gibt es unter https://weinslam2019.eventbrite.de.

Fotos: privat

 

6. Bonner Wein-Slam am 28. Juni 2019

Wer entthront den amtierenden Bonner König der Wein-Slammer Peter Kespohl, der vergangenes Jahr den 5. Bonner Wein-Slam gewann? Diese Entscheidung fällt Ende des Monats im Podium 49.

Beim Bonner Wein-Slam am Freitag, 28. Juni 2019, treten wieder vier Slammer vor das Publikum, um es von einem Wein ihrer Wahl zu überzeugen.

Wir haben Vorträge erlebt, kleine Lesungen und Mitmachaktionen. Eins haben alle gemeinsam: Sie mögen Wein. Aber nicht Rebsorte, Oechslegrad, Alkoholgehalt oder Etikett entscheiden diesen Wettbewerb – was am Ende zählt, ist einzig das beste „Gesamtpaket“ aus Wein, Weinliebhaberin und Präsentation. Denn zuletzt bestimmt das Publikum mit allen seinen Sinnen, wer sich Bonns Weinslam-Champion nennen darf.

Los geht es um 19:30 Uhr. Karten kosten 27 Euro. Karten gibt es unter: https://weinslam2019.eventbrite.de

Foto: Volker Lannert

Das sind die Slammer des 4. Bonner Winzer-Slams

Ahr, Mosel, Pfalz und Saar sind vertreten beim 4. Bonner Winzer-Slam.

Wir freuen uns auf:

Winzer Dieter Hoffmann. Foto: privat
Jungwinzer Jan Riske (mit Vater Volker, rechts). Foto: Weingut Riske
Kellermeister Johann Seibt (links) mit Außenbetriebsleiter Patrick Müller vom Weingut Karl Schäfer. Foto: Weingut Karl Schäfer
Otto Minn. Foto: Weingut Klostermühle Ockfen
  • Jan Riske, Weingut Erwin Riske, Dernau/Ahr
  • Otto Minn, Weingut Klostermühle Ockfen/Saar
  • Dieter Hoffmann, Weingut Hoffmann-Simon, Piesport/Mosel und
  • Johann Seibt, Kellermeister, Weingut Karl Schäfer, Bad Dürkheim/Pfalz

Karten sind weiterhin erhältlich unter: https://winzerslam2019.eventbrite.de

Im Juni wird doppelt geslammt

Mit dem Wein- und dem Winzer-Slam gibt es in Bonn gleich zwei besondere Formate, um Menschen und Wein zusammenzubringen. Im Juni wird sogar doppelt geslammt: Winzer und Weinfreunde steigen bei zwei Terminen in die Bütt.

Winzerslam mit Thomas Philipps, Philipps-Mühle. Foto: Volker Lannert

Der Bonner Winzer-Slam erleichtert die Kontaktaufnahme zwischen Publikum und Winzern – eine Art Wein-Speeddating also. Hier lernen Sie Winzer aus verschiedenen deutschen Weinbau-Regionen kennen. Der nächste Termin ist am Donnerstag, 6. Juni 2019 im Podium 49, Schloßstr. 49, 53115 Bonn.

Vertreten sind dieses Mal die Ahr, die Mosel, die Saar und die Pfalz. Vier Winzer stellen sich mit jeweils zwei besonderen Weinen vor und erzählen von ihrem Ringen um das beste Produkt, ihrer Leidenschaft und den Höhen und Tiefen des Winzerdaseins. Am Ende wird dann aber nicht abgestimmt, wie sonst bei Slams üblich, sondern die Besucher geben denjenigen Winzern ihre Kontaktdaten, in deren Verteiler sie aufgenommen werden und von denen sie mehr erfahren möchten. Auch besteht die Möglichkeit, Bestellungen aufzugeben – in der Regel zu besonderen Konditionen.

Tickets zu 27 Euro (Frühbucher: 23 Euro) gibt es unter: https://winzerslam2019.eventbrite.de

Peter Kespohl und Andreas Archut Foto: © Volker Lannert

Beim Bonner Wein-Slam am Freitag, 28. Juni 2019, treten wieder vier Slammer vor das Publikum. Wir haben Vorträge erlebt, kleine Lesungen und Mitmachaktionen. Eins haben alle gemeinsam: Sie mögen Wein. Aber nicht Rebsorte, Oechslegrad, Alkoholgehalt oder Etikett entscheiden diesen Wettbewerb – was am Ende zählt, ist einzig das beste „Gesamtpaket“ aus Wein, Weinliebhaberin und Präsentation. Denn zuletzt bestimmt das Publikum mit allen seinen Sinnen, wer sich Bonns Weinslam-Champion nennen darf. Los geht es um 19:30 Uhr. Karten kosten 27 Euro (Frühbucher: 23 Euro). Buchung unter: https://weinslam2019.eventbrite.de

Weinseminar „Das große Prickeln – Schaumwein in aller Munde“

Unser nächstes Weinseminar dreht sich um Schaumweine aus deutschen Landen: Wir werden dazu verschiedene Beispiele für Winzersekt und Perlwein verkosten. Natürlich erfahren Sie auch mehr über die Herstellungsverfahren und was die Bezeichnungen auf dem Etikett über den Inhalt aussagen (und was nicht).

Deutschland ist Sekt-Weltmeister! Durchschnittlich fünf Flaschen Sprudelndes trinken die Deutschen pro Jahr, und das nicht nur zu feierlichen Anlässen. Champagner, Sekt und Perlwein haben die Kohlensäure gemeinsam und werden unter dem Sammelbegriff „Schaumwein“ geführt. Es gibt viele Wege, Wein zum Sprudeln zu bringen. Davon wollen wir Euch erzählen. Erfahren Sie, wie das Rotkäppchen, statt vom bösen Wolf gefressen zu werden, zu einem der größten Sektproduzenten überhaupt wurde. Warum Winzersekt derzeit in Deutschland besonders im Trend liegt. Wo die Perlchen herkommen, und warum es dabei auf die Größe ankommt.

Weinseminar „Das große Prickeln – Schaumwein in aller Munde“
Freitag, 10. Mai 2019, 19:30 Uhr

Tickets gibt es bei Eventbrite: https://schaumwein2019.eventbrite.de

Nächstes Weinseminar: Riesling im April

Oben: Riesling – ganz schön stark! Rechts: Wein probieren im Podium 49. Fotos: Volker Lannert

Wir tauchen Anfang April wieder ein in die Wunderwelt der deutschen Rebsorte Nummer 1: Einen Abend lang probieren wir uns dazu quer durch die deutschen Weinanbaugebiete. Zur Verkostung kommen Riesling-Weine von Mosel, Rheinhessen, Pfalz und anderswo.

Erfahren Sie, was „Terroir“ genannt wird und wie es zur Vielfalt des deutschen Rieslings beiträgt. Ob man das auch schmecken kann? Gemeinsam finden wir es heraus.

Weinseminar: Die Antwort ist „Riesling“!
Dienstag, 2. April 2019, 19:30 Uhr
Podium 49, Schloßstr. 49, 53115 Bonn

Tickets: https://riesling2019.eventbrite.de

Vielfalt, die man schmecken kann: Ein Abend mit den roten Burgundern

Bei unserem nächsten Weinseminar am Donnerstag, 21. Februar 2019, um 19:30 Uhr im Podium 49 stehen der Spätburgunder und sein naher Verwandter, der Frühburgunder, im Mittelpunkt. Wir probieren uns anhand von Beispielen unterschiedlicher deutscher Weinbauregionen durch die Vielfalt dieser Rebsorten.

Der seit dem frühen Mittelalter im deutschen Raum bekannte Spätburgunder (auch „Blauer Burgunder“ genannt) ist heute die deutsche Rotweinsorte schlechthin. Es ist aber auch nie zu spät, auch den Frühburgunder kennenzulernen und sich für ihn begeistern! Die kapriziöse und anspruchsvolle Rebsorte, die durch eine Mutation aus dem Spätburgunder entstanden ist, drohte zwischenzeitlich in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Doch sie konnte dank begeisterter Fans gerettet werden. Warum sich das gelohnt hat? Wir werden es probieren.

Wir ergründen auch, warum immer mehr Winzer statt „Spätburgunder“ die Bezeichnung „Pinot Noir“ aufs Etikett schreiben, und was damit gemeint ist. Und schmeckt man den Unterschied vielleicht sogar? Wir finden es am 21. Februar gemeinsam heraus!

Entdecken Sie die Vielfalt des Spät- und Frühburgunders, die mehr als die meisten anderen Rotweinsorten das Terroir und die Hand des Winzers erkennen lassen.

Donnerstag, 21. Februar 2019, 19:30 Uhr,Podium 49

Die Karten für das Burgunder-Seminar gibt es wieder direkt bei Eventbrite:
https://spaetburgunder2019.eventbrite.de

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Podium 49.

Foto: „Pinot Noir in Anderson Valley“ by Naotake Murayama; https://flic.kr/p/6Sy7Rc; licensed unter Creative Commons license CC BY 2.0.

Wenn Winzer ins Schwärmen geraten: Viel Persönliches beim 3. Bonner Winzer-Slam

Dieses Format ist ein „Bonner Original“: Beim Bonner Winzer-Slam lernt das Publikum Winzer auch von der persönlichen Seite kennen. Bereits zum dritten Mal ließen sich vier Weinmacher auf das ungewöhnliche Konzept ein und stellten sich und exemplarisch je zwei ihrer Weine dem Publikum im gut gefüllten Podium 49 vor. 

Barbara Roth vom Weingut Wilhelmshof. Foto: Archut

Die Winzerin mit der weitesten Anreise machte den “Eisbrecher”: Barbara Roth vom Wilhelmshof im südpfälzischen Siebeldingen begeisterte das Publikum mit einem Winzersekt, für den das Weingut, das sie gemeinsam mit ihrem Mann Thorsten Ochocki betreibt, heute berühmt ist. Gerade erst ist der Wilhelmshof zum „Sekterzeuger des Jahres“ gekürt worden und hat den Bundesehrenpreis in Gold des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft erhalten – die höchste Auszeichnung, die deutsche Wein- und Sekterzeuger für ihre Qualitätsleistungen erhalten können. Roth berichtete dem Publikum, wie ihr Vater Herbert Roth seinerzeit im Streit mit den Behörden lag, weil diese ihm die Verwendung des im Ausland damals schon gängigen Begriffs „Blanc de noirs“ für einen Sekt aus weißgekelterten Rotweintrauben verweigerten. Der Senior blieb hartnäckig und bescherte damit auch ganz nebenbei seinen deutschen Kollegen einen Boom, denn auch als Stillwein begeisterte und begeistert deutscher „Blanc de noirs“ seit Jahren die Weinkäufer im Land. Apropos Stillwein: Mit einem Weißburgunder aus der Siebendinger Toplage Im Sonnenschein zeigte Roth, dass der Wilhelmshof auch in diesem Segment Beachtliches produziert.

 

Andreas Archut (l.) moderierte den Slam, Cornelius sorgte während des Slams für volle Gläser. Fotos: Volker Lannert

Thomas Philipps vom Weingut Philipps-Mühle.

Für den Mittelrhein stieg Thomas Philipps vom Weingut Philipps-Mühle in St. Goar in die „Bütt“ und berichtete, wie er gemeinsam mit seinem Bruder Martin den elterlichen Betrieb in ein modernes Weingut umwandelte. Vater Josef hatte die 1264 erstmals urkundlich erwähnte Mühle in den frühen 80er-Jahren als Müller übernommen. Weinbau lief dabei nebenher – genauso wie ein Naturkostladen und eine Schenke. Die Söhne bauten nach Ausbildung und Weinbau-Studium den Weinbaukräftig aus – vom Hobby zu einem Vollerwerbsbetrieb mit aktuell 6 Hektar Anbaufläche. Sie rekultivierten Steillagen in St. Goar und pachteten Weinberge in den Nachbarorten dazu. Hier wächst nun wieder zumeist Riesling, und als Beispiel dafür hatte Philipps einen St. Goarer Burg Rheinfels Riesling mit dabei. Ein Müller-Thurgau als zweiter Slam-Wein der Philipps-Mühle dokumentierte, dass junge Winzer die lange Zeit gering geschätzte Rebsorte wiederentdeckt haben und in eigener Interpretation und mit hoher Qualität zu produzieren verstehen. Philipps hat sich mit Gleichgesinnten in der Winzervereinigung „Gipfelstürmer“ zusammengetan, die in der Region unter anderem durch das alljährliche Wein-Event „Mittelrhein Offroad“ am Drachenfels bekanntgeworden ist.

Frank Schäfer vom Weingut Schäfer. Foto: Volker Lannert

Als weiterer Vertreter der Pfalz – Bereich Mittelhaardt – trat Frank Schäfer vom Weingut Schäfer in Neustadt an der Weinstraße an. Der 20 Hektar Rebfläche umfassende Betrieb im Ortsteil wird generationsübergreifend betrieben: Während Senior Axel Schäfer auf den Weinanbau spezialisiert ist, kümmert sich Junior Frank um den Ausbau der Weine. Im Weinberg lernte er seine heutige Frau Olga kennen und lieben wie er dem Publikum verriet. Der sportbegeisterte Jungwinzer holt sich Adrenalin-Kicks beim Bungeejumping und Down-Hill-Skateboarding. Auch beruflich geht er gerne an seine Grenzen. Mit seiner eigenen Premiumweinlinie „Limit“ hat er sich einen persönlichen Traum erfüllt: Er präsentiert unter diesem Label handwerklich hervorragende, ausgefallene und komplexe Weine aus den besten Lagen – in limitierter Auflage von 500 bis 1.200 Flaschen. Anhand des exklusiven Spätburgunders aus der Lage Haardter Bürgergarten konnten sich die Besucher des Winzer-Slams von den Früchten dieser Bemühungen überzeugen.

Clemens Ladenburger. Foto: Volker Lannert

Der vierte Slammer, Clemens Ladenburger, wurde in Wien geboren, wuchs aber im Rheinland auf, wo sein Vater als Kustos des Bonner Beethovenhauses arbeitete. Nach dem Abitur am Beethoven-Gymnasium machte Ladenburger eine Ausbildung zum Winzer in Württemberg und an der Ahr. Nach dem anschließenden Weinbaustudium zog es ihn in die Welt hinaus. Über Uruguay und Spanien ging es zurück nach Deutschland zu Weingütern an der Nahe und in Württemberg. Seit 2014 gehört Ladenburger dem Weingut Datz in Wallhausen (Nahe) an, in das er eingeheiratet hat. Seit 2015 hat Ladenburger eigene Weinlinie, die „CL Weine“ mit trockenen Weinen von besonderer Qualität. Eine Premiere präsentierte er vor kurzem mit „Pan“, einem rebsortenreinen Cabernet Blanc, eine relativ neue, pilzwiderstandsfähige Rebsorte, mit dem er beim Winzer-Slam antrat. „Atlas“ heißt die kräftige Rotwein-Cuvée, die er zum Abschluss präsentierte.

Nach dem Slam waren die Winzer vom Publikum umlagert. Foto: Volker Lannert

Im Anschluss an die Präsentationen hatte das Publikum die Gelegenheit, mit den Winzern ins Gespräch zu kommen, den ein oder anderen Wein ein zweites Mal zu probieren – und diesen auch zu bestellen.

Der nächste Winzer-Slam soll im Juni 2019 stattfinden.

Diese Winzer treten beim 3. Bonner Winzer-Slam an

Kommenden Donnerstag, 17. Januar, ist es soweit: Vier Weingüter treten zum 3. Bonner Winzer-Slam an. Wir freuen uns auf Clemens Ladenburger vom Weingut Datz in Wallhausen, Thomas Philipps vom Weingut Philipps-Mühle in St. Goar, Barbara Roth vom Wein- und Sektgut Wilhelmshof in Siebeldingen und Frank Schäfer vom Weingut Schäfer in Neustadt-Mußbach.

Clemens Ladenburger. Foto: CL Weine

Jungwinzer Clemens Ladenburger, Jahrgang 1981, wurde in Wien geboren und wuchs im Rheinland auf. Sein Vater war Kustos des Beethovenhauses in Bonn. Nach dem Abitur am Beethoven-Gymnasium machte Ladenburger eine Ausbildung zum Winzer in Württemberg und an der Ahr. Er studierte dann an der renommierten Hochschule in Geisenheim und absolvierte Praktika in Uruguay und Spanien. Danach arbeitete er als Kellermeister in den Weingütern Prinz Salm/Nahe und Graf Adelmann/Württemberg. Seit 2014 gehört er dem Weingut Datz in Wallhausen (Nahe) an, in das er eingeheiratet hat. Seit 2015 hat Ladenburger eigene Weinlinie, die „CL Weine“ mit trockenen Weinen von besonderer Qualität. Eine Premiere präsentierte er vor kurzem mit „Pan“, einem rebsortenreinen Cabernet Blanc, eine relativ neue, pilzwiderstandsfähige Rebsorte, die wir beim Winzer-Slam kennenlernen werden.

Thomas Philipps. Foto: Andreas Durst

Thomas Philipps, Jahrgang 1982, vertritt beim Winzer-Slam das Weingut Philipps-Mühle, St. Goar (Mittelrhein). Die 1264 erstmals urkundlich erwähnte Mühle wurde in den frühen 80er-Jahren von Thomas‘ Vater Josef übernommen. Er entwickelte sie zu einer modernen und leistungsfähigen Getreidemühle mit Naturkostladen. Seine Söhne Thomas und Martin bauten nach Ausbildung und Weinbau-Studium in Geisenheim den Weinbau-Part der Philipps aus – vom Hobby-Weinbau der Eltern zu einem Vollerwerbsbetrieb mit aktuell 6 Hektar Fläche, zu dem auch eine Vinothek/Wein-Café gehört. Sie rekultivierten Steillagen in St. Goar und pachteten Weinberge in den Nachbarorten. 90 Prozent der Flächen sind mit Riesling bepflanzt. Die beiden jungen Winzer gehören der Winzervereinigung „Gipfelstürmer“ an; in unserer Region sind sie beim alljährlichen Wein-Event „Mittelrhein Offroad“ am Drachenfels anzutreffen.

Barbara Roth und Thorsten Ochocki. Foto: Susanne Oehlschläger, F/M

Im Wilhelmshof im südpfälzischen Siebeldingen wurde Wein schon vor dem Dreißigjährigen Krieg bereitet. 1975 übernahmen die Eltern von Barbara Roth das Weingut. Der Generationswechsel erfolgte im Sommer 2005: Barbara übernahm den Wilhelmshof gemeinsam mit ihrem Mann Thorsten Ochocki, den sie beim Studium in Geisenheim kennengelernt hatte. Das heutige Wein- und Sektgut arbeitet ausschließlich mit traditioneller Flaschengärung und zählt zu den besten Sekterzeugern in Deutschland. Im Oktober 2018 erhielt das Gut den Titel „Sekterzeuger des Jahres“ und den Bundesehrenpreis in Gold des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, die höchste Auszeichnung, die deutsche Wein- und Sekterzeuger für ihre Qualitätsleistungen erhalten können.

Jungwinzer Frank Schäfer. Foto: Melanie Hubach

Frank Schäfer, Jahrgang 1989, vertritt das Weingut Schäfer aus Neustadt an der Weinstraße, das mit seinen 20 Hektar Rebfläche malerisch an der Pfälzer Mittelhaardt liegt. Hier wird generationsübergreifend zusammengearbeitet: Senior Axel Schäfer ist auf den Weinanbau spezialisiert, Junior Frank für den Ausbau der Weine zuständig. Der sportbegeisterte Jungwinzer holt sich Adrenalin-Kicks beim Bungeejumping und beim Down-Hill-Skateboarding. Auch beruflich geht er gerne an seine Grenzen. Mit seiner eigenen Premiumweinlinie „Limit“ hat er sich einen persönlichen Traum erfüllt: Er präsentiert unter diesem Label handwerklich hervorragende, ausgefallene und komplexe Weine aus den besten Lagen – in limitierter Auflage von 500 bis 1.200 Flaschen. Frank stieg 2013 in das Familienweingut ein, nachdem er die Ausbildung zum Winzer und Weinbautechniker und einen Aufenthalt in Neuseeland abgeschlossen hatte. Er ist Mitglied der „Generation Pfalz“.

Es sind noch einige wenige Tickets zu haben:
https://bonnerwinzerslam2019.eventbrite.de